Über Uns

Die Stadtteilinitiative Gaarden ist ein Zusammenschluss von Bewohnerinnen, Bewohnern des Stadtteils und engagierten Menschen, denen Gaarden am Herzen liegt.

Die Stadtteilinitiative wurde Ende 2009 anlässlich der drohenden Schließung des Stadtteilbades Katzheide gegründet. Die weiter drohende  Schließung Schliessung Katzheides steht beispielhaft für eine verfehlte Stadtentwicklung. Die Stadt Kiel plant die Schliessung sämtlicher Badeeinrichtungen und will diese durch ein an der Hörn gelegenes Zentralbad ersetzen.

Für das neue Zentralbad wird die Stadt Kiel mindestens 17 Mio Euro ausgeben, schon jetzt ist allerdings klar, dass die deutlich höheren Eintrittspreise für viele Gaardenerlnnen nicht bezahlbar sein werden. Zudem verliert der Stadtteil Gaarden mit der Schließung Katzheides die wichtige, soziale Funktion, die das Bad hat. Eine von uns initiierte Unterschriftensammlung brachte in kürzester Zeit über 5000 Unterschriften von Gaardenerinnen und Gaardenern zusammen. Das belegt eindrucksvoll, den Willen Gaardener Bürger und Bürgerinnen.

Seit der Gründung haben uns ehemals Aktive verlassen und neue sind hinzugekommen. Insgesamt ist unsere Initiative gewachsen. Der Erhalt von Katzheide steht immer noch oben auf der Agenda der Stadtteilinitiative. Daneben sprechen wir auf unseren regelmäßigen Treffen über  die vielfältigen Problemfelder in Gaarden, die Auswuchs und Ergebnis der städtischen Politik sind.

Das Zentralbad, der  Einsatz von Fördergeldern, die Eröffnung des sogenannten Wirtschaftbüros, das Gerede über „Beteiligung“, „migrantische Ökonomie“ machen deutlich, in welche Richtung hier geplant wird. Die strategische Aufwertung Gaardens zielt nicht auf ein besseres Zusammenleben und gemeinsame Bewältigung sozialer Probleme ab, sondern dient lediglich dazu, wirtschaftlich interessante Zielgruppen für
Gaarden zu gewinnen. Diese Art der Stadtentwicklung geht an den Problemen und Bedürfnissen der Bewohnerlnnen vorbei!

Wir fordern eine Stadtteilentwicklung, die sich an den Bedürfnissen der Menschen in Gaarden orientiert. Veränderungen dürfen nicht „von oben“ verordnet werden, sondern müssen in einen gemeinsamen Dialog von Gaardenerlnnen entstehen. Wir wollen, dass das Leben in Kiel auch für die Menschen lebenswert ist, die nicht gemeint sind, wenn es um die Stadtentwicklungspolitik geht.

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